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Flucht und Migration
IDPs and host community members take part in technical training to become electricians, building skills for greater self-reliance © ©UNHCR/Isadora Zoni
In den letzten vier Jahrzehnten hat sich die deutsche Zusammenarbeit mit Mosambik zu einer strategischen Partnerschaft entwickelt, deren Ziel die Förderung einer stabilen und friedlichen Gesellschaft ist.
In den letzten vier Jahrzehnten hat sich die deutsche Zusammenarbeit mit Mosambik zu einer strategischen Partnerschaft entwickelt, deren Ziel die Förderung einer stabilen und friedlichen Gesellschaft ist. Während unser Schwerpunkt nach dem Bürgerkrieg zunächst auf dem Wiederaufbau nach dem Konflikt lag, hat sich der Fokus in den letzten Jahren auf die Bewältigung von Herausforderungen wie die Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus und die Verbesserung der Lebensbedingungen schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen in den nördlichen Regionen verlagert.
Die Initiativen konzentrieren sich auf soziale Sicherung, Friedensförderung, die Unterstützung von Vertriebenen – insbesondere von Kindern, Jugendlichen und Frauen – sowie den Aufbau der Widerstandsfähigkeit der Gemeinden. Seit 2018 wurden die Bemühungen intensiviert, um Tausenden von Vertriebenen den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, Arbeitsplätzen und Bildung zu ermöglichen. Die Arbeit fördert das friedliche Zusammenleben durch Dialoge und Gemeinschaftsprojekte und stärkt gleichzeitig die lokalen Behörden, um Gewalt und Extremismus vorzubeugen. Insgesamt zielt die Zusammenarbeit darauf ab, den am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen Mosambiks Stabilität, Sicherheit und bessere Chancen zu bieten.
• Die GIZ und das UNHCR haben gemeinsam mit den mosambikanischen Behörden 30.000 Menschen mit Ausweisdokumenten versorgt, die für den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen unerlässlich sind.
• Über 3.000 Vertriebene oder Angehörige der Aufnahmegemeinden haben eine Berufsausbildung oder ein Coaching zum Thema Unternehmertum absolviert, während einige Startpakete für die Gründung eines eigenen Unternehmens erhielten.
• Über 80 lokale Sicherheitsakteure aus Niassa, Nampula und Cabo Delgado nahmen an Schulungen zu den Themen „Do No Harm“, Konfliktsensibilität und nicht-sicherheitsorientierten Ansätzen zur Prävention gewaltsamer Konflikte teil.
• In Zusammenarbeit mit dem WFP erhielten über 150.000 Haushalte (mehr als 780.000 Menschen) finanzielle Unterstützung (9.000 MZN) über mobile Geldüberweisungen, um zur Ernährungssicherheit beizutragen.
• In Zusammenarbeit mit UNICEF wurden über 25.000 Kleinkinder und Frauen mit hochwertigen kurativen und präventiven Gesundheits- und Ernährungsdiensten versorgt.