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Aktuelle Regelung für Reisen von Mosambik nach Deutschland

01.04.2022 - Artikel

Mosambik ist mit Wirkung vom 03.03.2022, 0.00 CET nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft. Es gelten ab o.g. Zeitpunkt die nachstehenden Einreisebeschränkungen bei der Einreise aus Mosambik  nach Deutschland.

Grundsätzlich bestehen für alle Personen ab zwölf Jahren folgende Nachweispflichten: Reisende müssen entweder einen anerkannten Impfschutz (siehe Details unten) oder einen Genesenennachweis (siehe Details unten) nachweisen.

Nicht geimpfte-Personen können nur reisen, wenn eine der unten aufgeführten Ausnahmeregelung von den derzeit gültigen Einreisebeschränkungen vorliegt (siehe Details im Abschnitt „Was gilt für nicht geimpfte/genesene Personen“) und sie einen Nachweis eines negativen PCR-/Antigentestergebnisses vorweisen können. Die Abstrichentnahme des PCR-Tests darf nicht älter als 48 Stunden zum Zeitpunkt der Abreise sein. Bei Antigentests darf die Abstrichentnahme nicht länger als 48h zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland her sein.

Es besteht in keine Quarantänepflicht.

Was gilt für vollständig geimpfte Personen? - Nachweis des Impfschutzes

Personen, die vollständig mit durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassenen Impfstoffen (oder in Drittstaaten verwendete Äquivalente dieser Impfstoffe) gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft sind, können uneingeschränkt aus Mosambik nach Deutschland einreisen. Solche Personen können auch zu Besuchszwecken und touristischen Zwecken nach Deutschland einreisen.

Einreisen können jedoch nur solche Personen, die mit einem oder verschiedenen durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassenen Impfstoffen (Auflistung der zugelassenen Impfstoffe hier) oder in Drittstaaten verwendeten Äquivalenten dieser Impfstoffe (Auflistung hier) vollständig geimpft sind. Eine Ausweitung auch auf andere Impfstoffe mit vergleichbarem Schutzstandard ist vorgesehen, sobald die dafür erforderlichen Prüfungen abgeschlossen sind.

Impfnachweis

  1. Es muss sich um ein digitales COVID-Zertifikat der EU oder einen vergleichbaren Impfnachweis in digitaler oder verkörperter Form (Papierform) in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache handeln. Abfotografierte verkörperte Nachweise gelten nicht als digitale Nachweise. Nachweise in digitaler Form sollten vom berechtigten Aussteller digital ausgestellt und digital dem Berechtigten übermittelt worden sein.
  2. Der Impfnachweis muss folgende Daten enthalten:
    1. die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder die Nummer eines mitgeführten und bei der Kontrolle vorzulegenden gültigen Passes oder sonstigen amtlichen Ausweises mit Lichtbild) 

    2. Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,

    3. Bezeichnung des Impfstoffes,

    4. Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie

    5. Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiel ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers

  3. Die Schutzimpfung selbst muss außerdem bestimmten Anforderungen an einen vollständigen Impfschutz gemäß § 22a Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) entsprechen. 

    Eine vollständige Impfung mit anerkannten Impfstoffen erfordert

    1. bis 30.09.2022: zwei Einzelimpfungen;
    2. bis 30.09.2022: eine Einzelimpfung nur, wenn zusätzlich:
      • Antikörpertest mit nachgewiesener Corona-Infektion vor der Einzelimpfung und anschließend Einzelimpfung; oder
      • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) vor Erhalt der Einzelimpfung; oder
      • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) nach Erhalt der Einzelimpfung und seit Durchführung der Testung sind 28 Tage vergangen;
    3. ab 01.10.2022: drei Einzelimpfungen; die letzte Einzelimpfung muss mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein;
    4. ab 01.10.2022: zwei Einzelimpfungen nur, wenn zusätzlich:
      • Antikörpertest mit nachgewiesener Corona-Infektion vor der ersten Einzelimpfung und anschließend zwei Einzelimpfungen; oder
      • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) vor Erhalt der zweiten Einzelimpfung; oder
      • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) nach Erhalt der zweiten Einzelimpfung und seit Durchführung der Testung sind 28 Tage vergangen.

Bitte prüfen Sie vor jeder geplanten Reise, ob ihr Impfnachweis den vorgenannten Vorgaben genügt.

Weitere Informationen sind unter diesem Link erhältlich.

Eine Liste der anerkannten Impfstoffe finden Sie auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI).

Was gilt für genesene Personen? - Nachweis als Genesener

Bei einer genesenen Person kann die Impfung aus nur einer verabreichten Impfstoffdosis bestehen. Zum Nachweis eines vollständigen Impfstatus von Genesenen muss zusätzlich nachgewiesen werden, dass vor/nach der Impfung eine Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlag. Als Nachweis dieser Erkrankung muss ein positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 90 Tage (circa drei Monate) zurückliegt, vorgelegt werden. Der Genesenennachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache digital oder in Papierform vorliegen.

Was gilt für nicht geimpfte/genesene Personen?

Grundsätzlich unterliegen nicht-geimpfte Personen den Einreisebeschränkungen. Bitte prüfen Sie, ob einer der folgenden Ausnahmegründe auf Sie zutrifft. Sollte dies der Fall sein, so können Sie unter Vorlage eines negativen Coronatests einreisen.

Ausnahmen von den Einreisebeschränkungen gelten für folgende Personengruppen

  • Deutsche Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen der Kernfamilie (Ehepartner, minderjährige ledige Kinder, Eltern minderjähriger Kinder)
  • Unionsbürger und Staatsangehörige Liechtensteins, der Schweiz, Norwegens und Islands und ihre Familienangehörigen der Kernfamilie (Ehepartner, minderjährige ledige Kinder, Eltern minderjähriger Kinder)
  • Drittstaatsangehörige mit einem bestehenden längerfristigen Aufenthaltsrecht in einem EU- oder Schengenstaat und ihre Familienangehörigen der Kernfamilie
  • Vollständig geimpfte Personen, bei denen die Impfung die notwendigen Voraussetzungen erfüllt (siehe:  “Nachweis des Impfschutzes„ )
  • Personen, die einen wichtigen Reisegrund haben, vor allem

  • Flughafentransit 

Nachweis durch einen negativen Test

Sollten Sie ungeimpft oder mit einer nicht in Deutschland anerkannten Impfung (wie z.B. Verocell) geimpft sein, so müssen Sie bei Einreise einen negativen Test  vorlegen.

Dies kann entweder ein PCR-Test (Abstrichentnahme nicht älter als 48 Stunden zum Zeitpunkt der Abreise) oder ein Antigen-Test sein (Entnahme nicht älter als 48h zum Zeitpunkt der Einreise). Selbsttest werden nicht akzeptiert.

Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht entbunden. Wegen der besonderen Impfsituation junger Menschen dürfen Personen unter 12 Jahren, auch wenn sie noch nicht geimpft sind, in Begleitung mindestens eines vollständig geimpften Elternteils einreisen.

Digitale Einreiseanmeldung

Eine digitale Einreiseanmeldung ist nicht notwendig.

Quarantänevorschriften

Eine Quarantänepflicht besteht nicht.

Flughafentransit

Auch bei einem Flughafentransit mit dem Flugzeug über deutsche Flughäfen besteht die oben angegebene Nachweispflicht.

Beachten Sie bitte zusätzlich, was Fluglinien an Nachweisen verlangen, um Sie zur Einhaltung eigener Gesundheitsvorgaben oder zur Erfüllung von Auflagen der Abflug- oder Zielländer an Bord gehen lassen zu dürfen.

Sie müssen außerdem sicherstellen, dass Sie in das Land Ihres endgültigen Reiseziels einreisen dürfen und einen entsprechenden Nachweis mit sich führen.

Weitere Informationen sind unter folgendem Link erhältlich.

Gesetzestexte zu den Einreisebestimmungen

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